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Malteser Krefeld

Südsudan: Malteser warnen vor Hungersnot

09.07.2015
Helfer geben Nahrungsmittel und Saatgut an bedürftige Menschen aus. Foto: Malteser International

Köln/Juba. Zum vierten Jahrestag der Unabhängigkeit des Südsudan am 9. Juli warnen die Malteser eindringlich vor einer Hungersnot in dem afrikanischen Land. Etwa jede zweite Familie im Südsudan weiß schon jetzt nicht mehr, woher sie ihre nächste Mahlzeit bekommen soll. Wegen anhaltender Kämpfe konnten viele Familien ihre Felder nicht bestellen und kein Getreide anbauen. Mehr als zwei Millionen Südsudanesen mussten seit Dezember 2013 ihre Häuser und Dörfer verlassen und sind vor Gewalt und Hunger in andere Regionen oder Nachbarländer geflohen. Die Preise für Grundnahrungsmittel für die elf Millionen Einwohner des Landes sind drastisch gestiegen.
„Die Ursachen für die große Not der südsudanesischen Bevölkerung liegen letztlich in dem langjährigen und auch in ethnischen sowie politischen Feindschaften begründeten gewaltsamen Konflikt“, sagt Sid Johann Peruvemba, Programmdirektor von Malteser International. Waffenstillstandsabkommen müssten überwacht und Konfliktparteien entwaffnet werden. „Um den ständigen Kreislauf von Hunger, Gewalt und Not zu durchbrechen, brauchen wir dringend Friedensinitiativen auf allen Ebenen sowie weitere finanzielle Mittel für die humanitäre Hilfe“, fordert er. Für die Helfer müsse ein sicherer Zugang zu den Hungernden und kranken Menschen geschaffen werden.

Die Malteser sind Mitglied der „Aktion Deutschland Hilft“ und dringend auf Spenden für die Betroffenen in der Region angewiesen:

Malteser Hilfsdienst e. V.

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Bankleitzahl 370 601 20, Pax-Bank


Oder SEPA-fähig:
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Stichwort: „Flüchtlinge Südsudan“


Oder online: www.malteser-spenden.de

Weitere Informationen

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